Freitag, 10. Juli 2009

Übung 5 - Flächenbilanzierung

Nachdem man die TU_KL Shape-Datei als Vektorlayer ins Projekt eingefügt hat, soll man anhand dieser eine Flächenbilanzierung für die vorkommenden Fachbereiche erzeugen.


Dies gelingt, indem man zunächst unter dem Reiter Tools "Geoprocessing Tools" dann "Dissolve" auswählt. Hier wählt man als erstes TU_KL und dann FB aus. Dann wurde diese Datei unter Q:Daten/Eigene Dateien/[Maldener]_[Eva]_Aufgaben_05 als "tu_kl_dissolve.shp" gespeichert und in das Projekt eingefügt.


Wenn man nun die Attributtabellen der TU_KL und der tu_kl_dissolve vergleicht, sieht man schon, dass sich die Fachbereiche vereinfacht haben.



Danach wählt man unter Tools "Geometry Tools", "Export/Add geometry columns". Hier wird die dissolve-Datei ausgewählt und alles unter "TU_KL_Bilanzierung.shp" unter dem oben aufgeführten Ordner gespeichert.



Der Vergleich der Attributtabelle zeigt nun nicht mehr nur eine vereinfachung der Fachbereiche, sondern auch eine Angabe bei "Area" und "Perimeter".


Bei der Projekteinstellung liegt die Karteneinheit wieder bei "Meter" und das Koordinatenbezugssystem bei frt "GK-Zone 2 (31466)".

Montag, 6. Juli 2009

Übung 4 - Projekt - Natura 2000

Zunächst wurden folgende Vektorlayer hinzugefügt: kreise_pol.shp, vsg_rlp_20070111.shp, ffh_rlp_20070111.shp. Diese wurden wie gewünscht umbenannt. Dann wurde das Projekt nach Vorgaben gespeichert. Diese Arbeitsschritte ( in der Aufgabe der 1. und 2. Arbeitsschritt ) werden auf gleicher Weise vollzogen, wie in Übung 3, deshalb werden sie hier nicht extra nocheinmal erläutert.




Um die Landkreise Birkenfeld und Bernkastel-Wittlich zu finden, muss man die Attributtabelle des Layers Landkreise_RLP öffnen und eine erweiterte Abfrage starten. Diese lautet dann: NAME = 'Birkenfeld' OR NAME = 'Bernkastel-Wittlich'. ( Doppelklick auf "Name", Klick auf "=", "Alle" auswählen, Doppelklick auf "Birkenfeld", Klick auf "oder", wieder Doppelklick auf "Name", wieder Klick auf "=", Doppelklick auf "Bernkastel-Wittlich;). Mit "OK" bestätigen.




Die Attributtabelle schließen und mit der rechten Maustaste auf "Landkreise_RLP", "Auswahl als Shapefile speichern....". Diese Shapedatei wird wie alle anderen im Verlauf der Übung erzeugten Dateien im Speicherort Q:/Daten/Eigene_Dateien/Uebung_4_[Maldener]_[Eva], als LK_BIR_WIL.shp abgespeichert. Wenn man diese Datei nun als Vektorlayer hinzufügt, sind die beiden Landkreise gekennzeichnet.







Wie hier bereits zu erkennen ist, sind die Grenzen der Landkreise schon gekennzeichnet. Normarlerweise erfolgt dies erst beim letzten Schritt. Hierzu Rechtsklick auf LK_BIR_WIL, dann die Eigenschaften auswählen. Nun bei Darstellungen die Umrandungsbreite so vergrößern, dass die Grenzen gut erkennbar sind.



Um nun den Schritt 3.2a und 3.2b zu vollziehen ( Vogelschutzgebiete und FFH-Gebiete von den beiden Landkreisen sollen angezeigt werden), werden in folgender Reihenfolge mit dem nun eingefügten Vektorlayer LK_BIR_WIL.shp die Reiter "Tools", "Research Tools", "Select by location" benutzt. Bei "select features in" einmal FFH-Gebiete und beim nächsten mal die VSG-Gebiete auswählen. Bei "that intersect features in" LK_BIR_WIL beidemale auswählen. Mit "OK" bestätigen und die als VSG_BIR_WIL und als FFH_BIR_WIL abgespeicherten Shapedateien als Vektorlayer ins Projekt einfügen.








Bei Schritt 3.3a und 3.3b wählt man "Tools", dann "Geoprocecessing Tools" und dann "Clip". Clip deshalb, da nur die FFH-Gebiete und die VSG-Gebiete oder Teilgebiete innerhalb der beiden Landkreise angezeigt werden sollen. Bei "select features in" hintereinander die zuvor abgespeicherten Dateien VSG_BIR_WIL und FFH_BIR_WIL auswählen und bei "that intersect features in" beidemale LK_BIR_WIL auswählen. Als FFH_BIR_WIL_clip und VSG_BIR_WIL_clip werden auch diese als Shapedateien abgespeicherten Layer eingefügt.







Desweiteren sollen nun noch die FFH-Gebiete und die Vogelschutzgebiete oder Teilgebiete innerhalb der beiden Landkreise gemeinsam dargestellt werden.
Dies geschieht folgendermaßen: Tools, Geoprocessing Tools, Union. In der oberen Zeile wid nun der vorher erstellte Layer VSG_clip ausgewählt, in der unteren Zeile FFH_clip. Mit dem Tool “Durchsuchen” wird die erwünschte Datei angelegt und mit "OK" bestätigt.









Als vorletztes wird noch der Layer TK_100 eingebracht. Dieser wird über die restlichen Layer gelegt und mit einer Transparenz versehen (bereits bei Ü3 erklärt), sodass die einzelnen Gemeinden und Farben der verschiedenen Gebieten noch gut zu erkennen sind.









Die Gebietsnummern der FFH-Gebiete und der Vogelschutzgebiete sollen außerdem beschriftet werden. Dazu zeigt man die Eigenschaften der beiden Clip-dateien an, Darstellungen, Legendentyp:"Eindeutiger Wert", Klassifizierungsfeld: "Gebietsnum" und zuletzt Klassifizieren. Hier kann man auch nach Belang die Farben der einzelnen Gebiete ändern. Mit "OK" bestätigen.



Als letztes wird für die räumliche Ausdehnung des Layers "LK_BIR_WIL" mit Hilfe des Plugins "Schnelldruck" eine PDF-Datei im A2-Format unter Q:/Daten/Eigene_Dateien/Uebung_4_[Maldener]_[Eva]/Layout.pdf mit dem erwünschten Kartentitel, Kartenname und Copyright erzeugt. Bevor man dies jedoch anwendet, wird nachgeschaut, dass man im Projekt von allen Layern nur folgende angezeigt hat: TK_100, FFH_BIR_WIL_clip, VSG_BIR_WIL_clip, LK_BIR_WIL und LK_RLP;



Montag, 1. Juni 2009

Übung 3 - Manipulation von Geodaten und Sachdaten; Anlegen und bearbeiten von Datensätzen




Zunächst wird die "TK25_6512_schw.tif" mit Hilfe des Tools "Rasterlayer hinzufügen" in das Projekt geladen. Die allgemeinen Projekteinstellungen lauten: Allgemein, Projekttitel: Maldener_Eva_Aufgabe_03; Karteneinheit: Meter; Genauigkeit: Automatisch; Digitalisierung: Vermeide Überschneidung neuer Polygone. Beim Benutzerkoordinatenreferenzsystem wird die Gauss-Kruger zone 3 (31467) gewählt.
Danach wir die Datei "TU_Kaiserslautern.shp" durch den Tool "Vektorlayer hinzufügen" geladen.
Auf Grundlage dieser beiden Layer werden nun die Gebäude 1, 2, 3, 13, 16, 32, 34, 46, 49, 62 und 63 der TU Kaiserslautern farblich nach Fachbereichen markiert und nummeriert. Dies geschieht wie folgt: rechtslklick auf den geladenen Vektor "TU_Kaiserslautern", Bearbeitungsstatus umschalten. In der Werkzeugleiste "Digitalisieren" werden dann mit dem Werkzeug "Polygon digitalisieren" die richtigen Gebäude umrandet. Diese Umrandung wird abgeschlossen mit einem Rechtsklick wobei nun noch die Attributwerte "NO" (Gebäudenummer) und "FB" (Fachbereich) eingegeben werden und dies mit "OK" bestätigt wird. Gespeichert wird dieser nach und nach wiederholte Vorgang, indem man in der Leiste das Stiftwerkzeug -"Bearbeitungsstatus umschalten"- und dann "Speichern" wählt.

Um nun die Gebäude nach ihren Fachbereichen farblich zu gruppieren müssen die Eigenschaften der shp-Datei richtig eingestellt werden: Rechtsklick auf den Vektor, Eigenschaften, "Darstellungen", den Legendentyp "Eindeutiger Wert" wählen. Desweiteren wird beim "Klassiefizierungsfeld" die Eigenschaft "FB" angeklickt und daraufhin "Klassifizieren" ausgewählt. Nun erscheinen alle vorliegenden Fachbereiche rechts im weißen Feld. Klickt man diese einzeln an, kann man nun die gewünschte Füllfarbe wählen. Diesen Schritt mit "OK" bestätigen; die Fachbereiche sind farblich nach Gruppen eingeteilt.

Für die Beschriftung der Gebäude mit ihren Gebäudenummern wählt man unter den "Eigenschaften" den Reiter "Beschriftungen". Hier setzt man bei "Zeige Beschriftung an" ein Kreuzchen, wählt beim Beschreibungsfeld "NO" und wählt die Eigenschaft "Puffer" aus(kann man). Mit "OK" bestätigen und die Gebäude sind mit ihren Nummern beschriftet.

Hat man ein Gebäude vollkommen mit einer Polygonfläche überdeckt, obwohl sich in seiner Mitte eine Freifläche befindet, kann man diese Freifläche wieder mit dem Werkzeug "Ring hinzufügen" herstellen.

Sonntag, 24. Mai 2009

Übung2 - Quantum-GIS-Projekt




Als erstes wurde die topografische Karte 100 RLP durch das Werkzeug "Rasterlayer hinzufügen" in dem Koordinatensystem "DHDN / Gauss-Kruger zone 2" (GK-Z2) geöffnet. Danach wurden mit dem Werkzeug "Vektorlayer hinzufügen"(auch im GK-Z2) nacheinander die Verwaltungsgrenzen für Landkreise, die Verwaltungsgrenzen, die Ortsgemeinden und die Naturschutzgebiete geöffnet. Diese Vektorlayer wurden nun bearbeitet. Um die Umrandungsfarben und ihre Stärken zu ändern klickt man mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Layer, wählt die Option "Darstellung" und nun kann man die gewünschte Umrandungsfarbe und Umrandungsbreite bestimmen. Bei den Naturschutzgebieten wurde hier bei der Eigenschaft "Füllstil" die "Diagonalschraffur" gewählt. Um die Ortsgemeinden und die Naturschutzgebiete zu beschriften, geht man unter derselben Schrittfolge vor, nur wird nicht der Reiter"Darstellung", sondern "Beschriftung" gewählt. Hier setzt man zunächst bei "zeige Beschriftung an" ein Kreuz, wählt bei den Naturschutzgebieten beim "Beschreibungsfeld" das Attribut "Gebietsnamen", bei den Gemeinden das Attribut "Name"aus. Unter dem Menüpunkt "Puffer" kann nun die Größe der Beschriftung ausgewählt werden.



Indem man mit der rechten Maustaste auf den einzelnen Layer drückt, kann man den Layer umbenennen.



Um eine Bilddatei des räumlichen Umfangs der Verbandsgemeinde Weilerbach zu erlangen, klickt man erneut mit der rechten Maustaste auf den Layer Verbandsgemeinden, öffnet hier die "Attributtabelle" und sucht anhand des Namens das gewünschte Objekt. Ist dieser Schritt getan, zoomt man zu den "selektierten Zeilen" (Attributtabelle oben links), und schon wird die Umgebung des Wunschobjekts auf der Karte angezeigt.



Dieser Ausschnitt kann unter dem Menüpunkt "Datei", Unterpunkt "Bild speichern als...", als Bilddatei abgespeichert werden.

Sonntag, 10. Mai 2009

Übung 1-GIS und Koordinatensysteme am Beispiel des Gauß-Krüger-Systems

1. Was ist ein Ellipsoid?

Ein Ellipsoid ist die höher dimensionale Entsprechung einer Ellipse. Ein Ellipsoid im dreidimensionalen Raum kann als affines (also gestrecktes oder gestauchtes) Bild einer Sphäre (d. h. Kugeloberfläche) erklärt werden. Es werden kartesische Koordinaten und Ausrichtungen der Koordinatenachsen x, y und z nach den Symmetrieachsen des Ellipsoids verwendet.



http://de.wikipedia.org/wiki/Ellipsoid





2. Wie ist die Bezeichnung des Ellipsoids das beim GK-System verwendet wird?

Die Bezeichnung des Ellipsoids, die beim GK-System verwendet wird, ist das Bessel- oder das Krassowski-Ellipsoid.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gau%C3%9F-Kr%C3%BCger-Koordinatensystem






3. Worin besteht der Unterschied zwischen geographischen und projizierten, kartesischen Koordinaten?

Ein kartesisches Koordinatensystem ist ein orthogonales ,rechtwinkliges Koordinatensystem, dessen Koordinatenlinien Geraden in konstantem Abstand sind.Mit den geographischen Koordinaten (geographische Breite und geographische Länge) lässt sich die Lage eines Punktes auf der Erde beschreiben. Die Erde wird dabei in 360 Längengrade und 180 Breitengrade aufgeteilt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Geographische_Koordinaten

Ein kartesisches, projiziertes Koordinatensystem ist ein orthogonales Koordinatensystem. Orthogonale Koordinaten: Schneiden sich an jedem Raumpunkt die 3 Koordinatenlinien paarweise senkrecht, so spricht man von einem orthogonalen Koordinatensystem.Beispiel: Gauß-Krüger KoordinatensystemUnterschiede: geographische Koordinaten sind in Graden und Minuten angegeben, kartesische Koordinaten dagegen sind metrisch bestimmt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Krummlinige_Koordinaten#Spezialfall:_Orthogonale_Koordinaten






4. Welche Projektionsart liegt dem Gauß-Krüger-System zu Grunde?

Das Gauß-Krüger-System gehört der Gattung der transversalen Mercatorprojektion an. Die Mercatorprojektion, bei der sich Längen- und Breitenkreise senkrecht schneiden; ist weder abstandstreu noch flächentreu, jedoch winkeltreu. Nach den Polen zu nimmt die Verzerrung überhand, weshalb Mercatorprojektionen meist nur bis 70º oder 80ºnördlicher oder südlicher Breite reichen.

http://www.basilautzkis.de/downloads/gausskruegersystem.pdf



5. Welche Vorteile bietet ein kartesisches Koordinatensystem?

Es lassen sich viele geometrische Sachverhalte beschreiben und man hat die Möglichkeit geometrische Probleme mathematisch zu lösen.Weiterhin können räumliche Gebilde danke einer 3. Achse (z-Achse dargestellt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem



6. Um welche Einheiten handelt es sich bei GK-Koordinaten?

Die Rechts- und Hochwerte werden in der SI-Einheit Meter angegeben (metrische Einheit).

http://de.wikipedia.org/wiki/Gauß-Krüger-Koordinatensystem



7. Was versteht man in diesem Zusammenhang unter dem Begriff „Meridian“?

Der Meridian bezeichnet in der Geographie einen halben Längenkreis auf der Erdoberfläche, der von einem geographischen Pol zum anderen verläuft.Das Gitternetz der geographischen Koordinaten wird in 3° breite Meridianstreifen aufgeteilt (eine Einteilung in 6° wird auch angewendet). Jeder Meridianstreifen geht vom Nord- bis zum Südpol parallel zu seinem sog. Mittelmeridian. Die Mittelmeridiane benachbarter Meridianstreifen liegen demnach 3° (bzw. 6°) auseinander. Jeder Meridianstreifen erhält eine Kennziffer (nur beim Gauß-Krüger-Meridianstreifensystem mit 3°-Streifen). Diese leitet sich aus der Gradzahl des Mittelmeridians (0°, 3°, 6°,...) ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gauß-Krüger-Koordinatensystem



8. Warum werden im GK-System sog. Meridianstreifen verwendet?

Die Abbildung der Ellipsoiden in die Ebene ist nicht ohne Verzerrungen möglich. Die Abbildung einer kugelähnlichen Fläche auf die Ebene bringt zwangsläufig Verzerrungen mit sich. Längs eines Meridians ist die Abbildung längentreu, mit zunehmendem Abstand vom Meridian wächst der Fehler aber an. An den Überlappungsstellen der einzelnen Meridianstreifensysteme werden die Gauß-Krüger-Koordinaten aufeinander abgestimmt. Zwei benachbarte Streifen überlappen sich um 20 Minuten (ca. 23km). Hier können gleiche Koordinatenangaben in beiden Zonen gegeben sein. Die Streckenverzerrung bei etwa 100km Streifenausdehnung ist weniger als 12cm bei einer Strecke von 1 km, was in vielen Fällen vernachlässigt werden kann. Verzerrungen werden so sehr gering gehalten.

http://www.geodaten.bayern.de/bvv_web/downloads/tipps_Erde.pdf



9. Wie erkennt man die Kennziffer des verwendeten GK-Streifens an einer Koordinate?

Jeder Hauptmeridian hat eine eigene Kennziffer. Diese Kennziffer errechnet sich, indem man die Gradzahl des Hauptmeridians durch drei dividiert (z.B. für den Hauptmeridian 9° ö. L. die Kennzahl 3, für den Hauptmeridian 12° ö. L. die Kennzahl 4). Man kann die Kennziffer an der ersten Zahl der Koordinate erkennen.

http://www.basilautzkis.de/downloads/gausskruegersystem.pdf



10. Mit welcher Formel lässt sich am einfachsten der Zentralmeridian eines beliebigen GK-Streifens berechnen?

Der Zentralmeridian ergibt sich (östlich von Greenwich) aus der Formel:
ZM = ((Zonennummer - 30) * 6°) - 3° östliche Länge

Für die westliche Hemisphäre gilt:
ZM = ((30 - Zonennummer) * 6°) + 3° westliche Länge

http://www.olanis.de/knowhow/mapprj/mapprj8.shtml



11. Übersetzen Sie die Begriffe „Easting“ und „Northing“ im aktuellen Kontext.

Easting – Rechtswert (x-Koordinate in einem ebenen Koordinatensystem)
Northing – Hochwert (y-Koordinate in einem ebenen Koordinatensystem)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochwert#Hochwert




12. Was versteht man unter den Begriffen „False Easting“ und „False Northing“?

Für Positionen in der nördlichen Hemisphäre ist der Ursprung festgelegt als "false easting" von 500,000 und als "false northing" von 0. Für Positionen in der südliche Hemisphäre ist der Ursprung festgelegt als "false easting" von 500,000 und als "false northing" von 10,000,000.

http://www.geoinformatik.uni-rostock.de/einzel.asp?ID=1719






13. Werden „False Easting“ und „False Northing“ beim GK-System eingesetzt?

Der natürliche Ursprung des Koordinatensystems findet sich in der Regel im Schnittpunkt des Zentralmeridians mit dem Äquator. In selteneren Fällen wird eine Ursprungslatitude (Latitude of Origin) angegeben, dann bildet der Schnittpunkt des Zentralmeridians mit dieser Latitude den natürlichen Koordinatenursprung. Dieser wird häufig mittels eines X- und/oder Y-Offsets verschoben, um z.B. negative Rechts-/Hochwerte zu vermeiden (in unterer Grafik als X0 und Y0 bezeichnet, in englischer Literatur meist False Easting und False Northing). Diese Offset-Werte spielen sowohl im UTM-System als auch bei den Deutschen Gauß-Krüger-Koordinaten eine.Da Deutschland in der nördlichen Hemisphäre liegt, kommt hier nur das „False Easting (500 000) vor.

http://www.olanis.de/knowhow/mapprj/mapprj5.shtml



14. Erläutern Sie kurz die Abkürzungen „OGC“, „SRS“ und „EPSG Code“.

Das Open Geospatial Consortium (OGC) ist eine 1994 gegründete gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Entwicklung von raumbezogener Informationsverarbeitung (insbesondere Geodaten) auf Basis allgemeingültiger Standards zum Zweck der Interoperabilität festzulegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Geospatial_Consortium

Spatial Reference System(SRS) ist ein projiziertes oder geografisches Koordinatensystem.

http://www.geoinformatik.uni-rostock.de/einzel.asp?ID=-43809376

EPSG-Code:
Die European Petroleum Survey Group Geodesy (EPSG), eine Arbeitsgruppe der europäischen Öl- und Gaserkundungsfirmen, wurde 1986 gegründet. 2005 wurde sie durch das Surveying and Positioning Committee der International Association of Oil & Gas Producers (OGP) abgelöst. Die EPSG ist bekannt geworden durch den Aufbau ihres Systems von weltweit eindeutigen 4- bis 5-stelligen Schlüsselnummern für Koordinatenreferenzsysteme (EPSG-Codes), das unter gleichem Namen von der Nachfolgeorganisation OGP weitergeführt wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/European_Petroleum_Survey_Group_Geodesy



15. Welche „EPSG Codes“ werden in Deutschland (beim Einsatz des GK-Systems) verwendet?

In Deutschland werden folgende EPSG-Codes verwendet:

31466 für DHDN Zone 2
31467 für DHDN Zone 3
31468 für DHDN Zone 4
31469 für DHDN Zone 5

http://de.wikipedia.org/wiki/European_Petroleum_Survey_Group_Geodesy


Mittwoch, 11. Februar 2009

Übung 5- Fassadenentzerrung


Unsere Aufgabe war es, Bilder des Juliusplatzes in Neustadt aufzunehmen (alle Häuserfassaden, die man sehen konnte), und diese mit Photoshop zu bearbeiten. Nach dem Öffnen der Bilder in Photoshop wurde der brauchbare Teil des Bildes mit dem Freistellungswerkzeug freigestellt. Danach wurde das Bild markiert (strg+a) und unter bearbeiten/transformieren/verkrümmen geradegerückt. Denn da wir keine Digitalkamera mit Weitwinkelfunktion besaßen, war manche Fassade sehr schief, was uns die Arbeit nicht gerade erleichtert hat. Störfaktoren wie Personen, Pflanzen, Schilder, Schattten, Lampen....wurden mit Tools wie Kopierstempel, kopieren/einfügen/transoformieren, Danach mussten wir noch störende Pasanten, Autos, Bäume oder Schilder beseitigen. Auch der Zauberstab, das Poligonlasso und das Auswahlrechteck waren hierzu in dieser Übung sehr notwendig. Den Wischfinger konnte man gut gebrauchen, wenn man etwas kopiert und eingefügt hat, dies aber noch nicht extakt die gleiche Farbe hatte, wie daneben. Die fertigen entzerrten und bereinigten Fassaden wurden zunähcst noch, auf unser Layout kamen, auf dem diese mit den originalen Bildern verglichen wurden, zusammengefügt, wenn sie zusammengehörten, jedoch einzeln bearbeitet werden mussten. Die Bilder, die man zusammenfügen möchte werdren erst mit dem Befehl Fenster/nebeneinander anordnen neben einander angeordnet. Auf einem der Bilder wird die Arbeitsfläche beliebig vergrößert (Bild/Arbeitsfläche), sodass das andere Bild dort rübergezogen werden kann. Eventuell muss man die Bilder noch miteinander abgleichen (transformieren-strg+t) und danach die Arbeitsfläche anpassen (Bild/Zuschneiden/gewünschte Größe zurückstellen). Die Tools, die ich zum bearbeiten der Fotos benutzt habe (vgl.oben), sind bereits in Übung 3-Fotocollage erklärt.

Übung 6 - 3D Stadtmodel


Zum 2. mal mussten wir nach Neustadt, denn zu dieser Übung brauchte man die Fassade aller Wände, auch die der Hausseiten. Diese wurden dann wieder in Photoshop entzerrt und Störfaktoren wurden beseitigt. Mit Sketchup wurde der Juliusplatz nachgebaut. Mit hilfe einer bereits bereinigten Plangrundlage, die in sketch up hochgeladen wurde, wurden erst die Grundrisse der Gebäude aufgezogen. Mit dem Tool Stift (Linien-Funktion) malte man die vorgegebenen Gebäudekonturen nach und zog die daraus erstellte Fläche mit der Drück-Zieh-Funktion nach oben, sodas ein Gebäudewüfel entstand. Oftmals brauchte man zur korrekten Ausrichtung der Linien die Achsenfunktion. Die Fassaden, die man vorher in Photosop bearbeitet hatte, werden auf die Wandflächen der Gebäudewürfel gesetzt (Fenster-Materialien- hinzufügen). Die Dächer konstruierte man wieder mit der Linienfunktion. Bei manch einem Dach wurde hier das Können des räumlichen Vorstellungsvermögens -das mancheiner besitzt, jedoch mancheiner nicht- stark in Anspruch genommen. Auch Das Aufsetzen der Gauben auf die Dächer war eine recht komplizierte Angelegenheit. Um den Gauben und Dächern ihre Fassaden zu verpassen, konnte man wieder Bilder einfügen, die man so wie man sie brauchte in Photoshop zurecht geschnitten hat, oder aber Materialien/Komponenten, die Sketchup bereits enthält, benutzen. Solche wurden zur Möblierung des Platzes benutzt. Außerdem musste man die Fassaden richtig positionieren, was anfangs auch recht schwierig war. Hierzu drückt man nach dem Einfügen des Materials die rechte Maustaste, dann Textur, Position. Die erscheinenden 4 Stecknadeln positioniert man sich nun so, wie man die Fassade benötigt.
Sehr wichtig, um zum Beispiel zu sehen, ob Striche gerade sind, oder einen Gesamtüberblick zu seinem Modell zu bekommen sind die Optionen Hand, und Rotierfunktion. Da es oft vorkommt, dass man durch heranscrallen an ein Objekt sich mal in einer Hauswand verliert, sind die Funktionen Zurück/Weiter ganz nützlich. Mit der Funktion Fenster/Schattierung kann man an einem bestimmten Tag in einem bestimmten Monat/Jahr um eine bestimmte Uhrzeit den Sonnenstand in das Modell einfügen.
Mit der Funktion Kamera positionieren sieht man den erstellten Platz aus der Perspektive eines Menschen. In dieser Perspektive wurden zum Schluss noch Bilder gemacht, die auf dem Layout im Vergleich zu den Originalen zu sehen sind.